Monthly Archives: January 2014

Seminar am 22.1.2014

22.01.2014 Kommentare geschlossen

Zeit: 22.01.2014, 8:00-9:00 Uhr
Ort: Raum P-701 im Augusteum der Universität Leipzig, Augustusplatz 10.

Frameworks, Coding Standards und Documentation Standards

Anmerkungen

Zu diesem Termin sollte Natanael Arndt sein Saft-Framework vorstellen, mit dem leichtgewichtig erweiterbare Action-Controler-Strukturen verwaltet werden können. Der Vortrag fiel krankheitsbedingt aus, die Diskussion (es waren Vertreter aus drei Leipzig Data Projekten anwesend, die aktuell in der Pipeline sind) drehte sich um die Rahmenrichtlinien, die bei Entwurf und Umsetzung der Projekte Berücksichtigung finden sollen. Dafür erschien das Saft-Framework zu speziell und zu starr, Vorteile gegenüber einem gewichtigeren Framework wie Zend wiegen die Features nicht auf, die mit einem “richtigen” Framework kommen. Wir einigten uns auf “Zend Spirit” als Rahmenrichtlinie. Dies bedeutet insbesondere die Zend-2-Ordner-Struktur sowie die dort vorgesehene Einbindung von Tests und Dokumentation zu übernehmen.

Für Dokumentationszwecke bieten sich darüber hinaus die Wiki-Möglichkeiten bei github an, die sich mit readthedocs verbinden lassen, wie dies im SymbolicData-Projekt prototypisch diskutiert wurde.

Zend wird auch im Ontowiki-Projekt und weiteren AKSW-Spin-Offs eingesetzt, so dass auch deren Coding Standards von Interesse sind.

Workshop am 7.2.2014

15.01.2014 Kommentare geschlossen

Zeit: 07.02.2014, 10-15 Uhr
Ort: Raum P-702 im Paulinum der Universität Leipzig, Augustusplatz 10.

Workshop Leipzig Data

Zielstellung

In diesem Workshop werden in kompakter Form die Ergebnisse vorgestellt, die im Wintersemester 2013/14 im Rahmen des Leipzig Data Projekts erarbeitet wurden. Dies sind im einzelnen:

  • Energie-Projekt: Im Rahmen eines Projektpraktikums wurden Informationen zu EEG-Anlagen auf dem Gebiet der Stadt Leipzig ausgewertet und für Linked Data Technologien erschlossen.
  • Einbindung von OSM-Daten in den Leipzig Data Prozess.
  • Weiterentwicklung der Leipzig Data Datenbasis.
  • SymbolicData: Nach Auslaufen der Förderung durch das Land Sachsen Ende August 2013 wurde eine stärkere Verzahnung mit dem Fachinformationssystem der CA-Fachgruppe implementiert.
  • KoSemNet: Im Rahmen der Aufbereitung von Materialien aus der Schülerförderung wurde ein Metainformationssystem auf Linked Data Basis aufgesetzt.
  • od.fmi: Die od.fmi Infrastruktur zur Planung von Lehrprozessen an der Fakultät für Mathematik und Informatik ist auf eine neue Plattform umgezogen und über einen leistungsfähigeren Sparql Endpunkt erreichbar.
  • Die Stadt Leipzig wurde beim Abfassen einer Open Data / Open Government Strategie beraten.

Programm

  • 10:15-10:30 Uhr: Begrüßung, Vorstellen des Anliegens von Leipzig Data und Übersicht über den erreichten Arbeitsstand (Prof. Hans-Gert Gräbe)
  • 10:30-12:00 Uhr: Ergebnis-Präsentationen und Diskussion
    • Präsentation der Ergebnisse des Energie-Projekts durch die Projektteilnehmer (Lars Eidam, Andreas Hübner, Simon Johanning)
    • Einbindung von OSM-Daten in den Leipzig Data Prozess (Hans-Gert Gräbe)
    • Kurzvorstellung der weiteren umgesetzten Konzepte (Hans-Gert Gräbe)
  • 12:00-14:00 Uhr Diskussion weiterer Perspektiven
    • Vorstellung von Vorhaben im Rahmen von Leipzig Data im Sommersemester 2014 (Hans-Gert Gräbe)
    • Zur Zukunft des Leipzig Data Projekts im Kontext stadtweiter Prozesse

Teilnehmer

  • Gerd Arnold, evermind
  • Hans-Gert Gräbe, Uni Leipzig
  • Lars Göhler
  • Michael Körner, Stadt Leipzig (ab 13 Uhr)
  • Projektteam Energiekarte: Lars Eidam, Andreas Hübner, Simon Johanning

Seminar am 30.1.2014

15.01.2014 Kommentare geschlossen

Zeit: 30.01.2014, 15:15-16:45 Uhr
Ort: Raum P-702 im Paulinum der Universität Leipzig, Augustusplatz 10.

Präsentation der Ergebnisse des Energie-Projekts

Abstract

In dem Projekt im Rahmen des Wahlangebots unserer Abteilung im Wintersemester 2013/14 ging es um eine genauere Analyse der nach EEG zu veröffentlichenden Anlagenstammdaten von Anlagen auf dem Stadtgebiet von Leipzig. Es galt, verfügbare Datenquellen zu identifizieren, die Qualität der verfügbaren Daten zu bewerten und zu vergleichen, qualitätsgesicherte Daten in das RDF-Format zu überführen und so für Linked Data Ansätze zu erschließen.

Im Ergebnis wurden verfügbare Daten aus dem Jahr 2012 ausgewertet, 1217 derartige Anlagen identifiziert und die Informationen in einem Ontowiki systematisch aufbereitet. Auch eine erste integrierte Visualisierung wurde dazu erstellt.

Seminar am 23.1.2014

15.01.2014 Kommentare geschlossen

Zeit: 23.01.2014, 15:00-18:00 Uhr
Ort: Raum P-702 im Paulinum der Universität Leipzig, Augustusplatz 10.

Präsentation der Ergebnisse des Seminars Semantic Web based digital resource management

Zu diesem Termin werden drei Seminararbeiten und eine Masterarbeit vorgestellt:

  • 15:15 Uhr – Andreas Hübner: Schnittstellenspezifikation für WebIntents (Betreuer: J. Schmidt)
  • 15:45 Uhr – Kai Trott: Jarvis 3.0 (Betreuer: R. Usbeck)
  • 16:15 Uhr – Franz Teichmann: SocialContextSimilarities (Betreuer: R. Usbeck)
  • 16:45 Uhr – Thomas Schöne: Agile Softwareentwicklung in den Geistes- und Sozialwissenschaften auf Grundlage von Open Source (Masterarbeit)

Kurzbeschreibung der Themen

Schnittstellenspezifikationen für Intent Implementierungen

Ziel: Das Intent Konzept sieht keine streng definierte Schnittstelle im Sinne eines Contracts zur Kompilierungszeit vor. Dies hat sowohl Vor- aber auch Nachteile. Besonders im Anwendungsbereich von Enterprise Applications könnte dies problematisch sein. Es ist ein Konzept (Modell) zu erarbeiten, wie man eine Schnittstellenbeschreibung für Intents beschreiben kann. Dabei sind

a) die Struktur der Austauschobjekte,
b) technologische Einschränkungen,
c) Sicherheitsaspekte und
d) Herausforderungen bei der Disambiguierung
zu berücksichtigen.

Social Context Similarity

Personalisierung ist eines der Kernthemen im Bereich Suchmaschinen. Suchmaschinen beziehen dabei Erkenntnisse aus verschiedenen Quellen, wie bspw. Log-Dateien, freigegebenen sozialen Netzwerken oder expliziten Angaben des Nutzers mit ein. Eine Frage bleibt: Woran erkennt man den Zusammenhang zwischen einem Suchergebnis und dem gegebenen sozialen Kontext des Nutzers? Ziel soll es sein, verschiedene wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich zu analysieren und in einem Überblick mögliche State-of-the-art vorzustellen.

Jarvis 3.0 – Next Generation Personal Assistent

Aus dem Film Iron Man 3 ist der persönliche Assistent “Jarvis” bekannt. Dieser kann Antworten auf natürlich sprachliche Anfragen seines Benutzers geben. Ziel dieses Projektes ist die Erarbeitung einer Klassifizierung aller Fähigkeiten dieses Systems und deren Umsetzbarkeit mit heutigen Technologien.

Seminar am 21.1.2014

12.01.2014 Kommentare geschlossen

Zeit: 21.01.2014, 11:15-12:45 Uhr
Ort: Raum A-531 im Augusteum der Universität Leipzig, Augustusplatz 10.

OSM-Daten und Leipzig Data

Mit einem Impulsbeitrag von Martin Türpe

Ankündigung

Herr Türpe wird seine Recherchen zur Anbindung von OSM-Daten über Leipzig an Leipzig Data vorstellen. Auf der Basis soll insbesondere die Qualität der in Leipzig Data hinterlegten Geokoordinaten verbessert werden.

Anmerkungen

Wir führten eine interessante Diskussion mit zwei OSM-Mappern aus unserem Hause sowie einem Studenten der Geographie mit Zugang zu anderen GIS-Systemen. Die Technologien und Datenquellen sind allerdings vergleichbar. Ausgangspunkt ist jeweils der aktuelle Sachsen-Dump der Geofabrik als kleinster eigenständig verfügbarer Teil der OSM-Daten oder aber ein auf sinnvolle Weise über die Overpass-API extrahierter Teil. Details sind auf unserer OSM-Technologie-Seite beschrieben.

Berliner Geodaten kostenfrei

05.01.2014 Kommentare geschlossen

“Die amtlichen Geodaten der Berliner Vermessungsverwaltung sind nun kostenfrei erhältlich. Die Daten – wie automatisierte Liegenschaftskarte, topographische Landeskartenwerke, Luftbilder und daraus abgeleitete entzerrte digitale Orthophotos und Informationen über Bodenrichtwerte – dürfen für jeden kommerziellen und nicht-kommerziellen Verwendungszweck umfassend genutzt werden, heißt es in einer Mitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Die Daten können über das Geoportal bezogen werden.

Die bisherigen vielschichtigen Nutzungsbedingungen werden aufgehoben und durch neue einheitliche Nutzungsbedingungen ersetzt. Sie erlauben es, die Daten kostenfrei kommerziell und nicht-kommerziell zu nutzen. Die Nutzungsbedingungen werden bei den Geodaten abgebildet. Für Daten, die nur offline bereitgestellt werden können, werden geringfügige Bereitstellungskosten erhoben. Für amtliche Auskünfte und Auszüge aus dem Liegenschaftskataster sowie für Bescheinigungen und Beglaubigungen werden weiterhin Gebühren erhoben. ”

Quelle: heise.de, 20.10.2013