Open Data – Potenziale im Stadtviertel-Gebäudemanagement

11.10.2018 Kommentare geschlossen

Vortrag und Diskussion im Rahmen des 18. IP-Building-Forums am 27. November 2018

Ankündigung

Mündige Bürger können die eigenen Angelegenheiten nur dann in die eigenen Hände nehmen, wenn sie sich umfassend über die Bedingtheiten ihres Handelns informieren können. Für die Bürger (und auch Bürgerinnen) einer Stadt wie Leipzig gehört dazu die Kenntnis des “Bauplans” ihres eigenen Hauses, also der Stadt Leipzig, in einem umfassenden Verständnis.

Im digitalen Zeitalter sollten derartige Informationen als Offene Daten in gängigen Austauschformaten maschinell gestützt frei ausgelesen werden können. Linked Open Data und RDF haben sich hier in den letzten 10 Jahren als de facto Standards etabliert.

Wie sieht es also mit der Zugänglichkeit zum Bauplan unseres gemeinsamen Hauses Leipzig aus? Im Leipzig Data Projekt haben wir Teile dieses Bauplans zusammengetragen und verfügbar gemacht, arbeiten mit befreundeten Projekten (etwa dem Gebäudenavigator des Behindertenverbands) zusammen und begleiten die zögerlichen Schritte der Stadtverwaltung auf dem Weg zu einer eigenen Open Data Strategie.

Im Vortrag werde ich einerseits über das Schon und Noch Nicht dieses Prozesses berichten und andererseits das “geheime” Projekt “Energieeffiziente Stadt” vorstellen, in welchem wir bereits 2013 die Potenziale einer Aggregation von Gebäudedaten unter diesen technischen Standards aufgezeigt haben, damals aber noch auf wenig Verständnis stießen, derartige Datenbestände und Analysen auch öffentlich zugänglich zu machen.

Hans-Gert Gräbe, 11.10.2018