Author Archives: Hans-Gert Gräbe

Seminar am 12.11.2013

31.10.2013 Kommentare geschlossen

Zeit: 12.11.2013, 11:15-12:45 Uhr
Ort: Raum A-531 im Augusteum der Universität Leipzig, Augustusplatz 10.

Verteilte semantische soziale Netze – dssn, xodx und einige Erweiterungen
mit Natanael Arndt, Norman Radtke (xodx-Hauptentwickler) und Rico Feist (Praktikumsbericht)

Abstract

Mit dem Konzept eines dezentralen semantisch basierten sozialen Netzwerks (DSSN) liegt ein Ansatz auf dem Tisch, wie auf der Basis allein von HTTP und etablierter Internet-Protokolle ein verteiltes soziales Netz aufgebaut werden kann, das eine Alternative zu zentralen Architekturen sozialer Netze wie Facebook und deren bekannten Problemen und Gefahren darstellen kann. Im Gegensatz etwa zu Diaspora setzt das Konzept nicht auf die Erweiterung eines Protokollstandards wie XMPP mit all seinen Akzeptanzproblemen, sondern auf das wohlüberlegte Zusammenspiel von etablierten Web-Protokollen. Die Nutzung semantischer Technologien erlaubt es dabei, die Ausdrucksfähigkeit der Kommunikation in einem solchen Netz gezielt zu entwickeln.

xodx ist eine erste Implementierung des Konzepts auf der Basis der Technologien, die von der Leipziger AKSW-Gruppe aktiv entwickelt werden. Im Kontext von Leipzig Data haben wir eine xodx-Instanz aufgesetzt, mit der die bisher implementierten Konzepte ausprobiert werden können. Über eine OntoWiki-Instanz (als glass box) kann beobachtet werden, wie sich die Kommunikation auf diesem Knoten entwickelt und welche semantischen Artefakte dabei generiert werden. Zu beachten ist, dass die Architektur von einer größeren Zahl im Netz verteilter Knoten ausgeht, ein externer Beobachter mit vollem Zugriff auf einen der Knoten also auch nicht mehr als genau diese Kommunikationsartefakte zu sehen bekommt.

Natanael Arndt und Norman Radtke werden konzeptionelle Aspekte dieser Implementierungen vorstellen. Rico Feist hat im Rahmen des SWT-Praktikums die Implementierung um einen Profile Editor erweitert sowie die Typen der austauschbaren Artefakte um einen Artefakttyp “Tagungsinformation” erweitert, der perspektivisch im CASN eingesetzt werden soll, und wird über seine Arbeiten berichten.

Seminar am 5.11.

31.10.2013 Kommentare geschlossen

Zeit: 5.11.2013, 11:15-12:45 Uhr
Ort: Raum A-531 im Augusteum der Universität Leipzig, Augustusplatz 10.

Open Streetmap und Leipzig Data
mit Claus Stadler (unser Nominatim-Experte) und Fabian Schmidt (Leipziger Mapper)

Anmerkungen zur Diskussion siehe unsere OSM-Seite.

Abstract

Leipzig Data enthält eine umfassende Sammlung von Adressen in der Stadt Leipzig (vom Typ ld:Adresse, derzeit 65.209), die initial aus API Leipzig und damit aus städtischen Daten übernommen und inzwischen mit weiteren Adressen angereichert wurden. Weitere Adressdaten (vom Typ ld:ExterneAdresse, derzeit 16) zu Orten im unmittelbaren Umfeld von Leipzig, die projektrelevant sind, wurden ebenfalls gesammelt. Im der letzten Leipzig Data Redesign (20.10.2013) wurden die URI-Namensraumstandards beider Sammlungen harmonisiert.

Claus Stadler hat zu diesen Adressdaten über Nominatim Geo-Koordinaten bestimmt (Wissensbasis GeoDaten). Dabei wurde ein weiterer Eintrag geonames:nearbyFeatures extrahiert, der auf ein OSM-Objekt verweist, welches nahe bei diesem Punkt liegt. Die genaue Semantik dieses Eintrags ist noch zu klären. Insbesondere ist abzuklären, was diese Semantik mit der “üblichen” Adress-Semantik zu tun hat, wie sie sich aus dem Begriff des Katasters ergibt. Zu 2167 Adressen und allen 16 externen Adressen ist ein solcher Eintarg noch zu bestimmen.

Derartige automatisch bestimmten Daten enthalten oft Fehler, zufällige und systematische, die im Zuge nachfolgender Qualitätskontrollen zu reduzieren sind. Dies geschah und geschieht vor allem im Zuge der Verwendung dieser Informationen im Events-Teilprojekt.

Daneben wurden weitere Geokoordinaten “per Hand” gesammelt und in einer Wissensbasis WeitereGeoDaten abgelegt, um deren Unabhängigkeit vom Neuaufbau der Wissensbasis GeoDaten aus Nominatim mit einem verbesserten Algorithmus zu gewährleisten. Aktuell sind Geokoordinaten zu 2163 Adressen und 15 externen Adressen nicht bekannt.

Im Seminar soll diskutiert werden, wie eine engere Verbindung zwischen den Datensammlungen von Leipzig Data und den Leipzig bezogenen Daten von OSM erreicht werden kann.

Siehe auch frühere Aufzeichnungen zu Open Stretmap und Leipzig Data.

News vom 30.10.

31.10.2013 Kommentare geschlossen

Verschiebung des Leipzig Data Seminars

Wir haben am 28.10. mit Blick auf den faktischen Teilnehmerkreis beschlossen, das Leipzig Data Seminar ab 5.11. auf den Termin

dienstags, 11-13 Uhr, Augusteum, Raum A-531

zu verlegen.

Projektkonferenz IT-Government

Am 13.11. findet ab 14:30 Uhr in Verantwortung des Hauptamts eine Projektkonferenz IT-Government von Entscheidungsträgern aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung mit weiteren Partnern statt. Die drei Projekte LOD2, Leipzig Data und API Leipzig sind aufgefordert, sich im TOP 1 in jeweils 20 Minuten vorzustellen, ehe die Gesamtstrategie sowie für den Stadtrat vorbereitete Vorlage (so meine Vermutung – HGG) im internen Kreis weiter besprochen und detailliert wird. Die Projekte LOD2 und API Leipzig werden von Michael Martin (AKSW, Uni Leipzig) und Matthias Petzold (API Leipzig) vorgestellt, in die Vorstellung des Leipzig Data Projekts teilen sich beide (nach einer Vorlage von mir).

Hintergrund ist ein Beschluss des Stadtrats vom 15.02.2013: Die Verwaltung erarbeitet auf der Grundlage der “IT- und E-Government-Strategie 2011-2015” der Stadt Leipzig und der Studie “Open Government Data Deutschland” aus dem Jahr 2012 ein Konzept zu Open Government und zur Bereitstellung und Nutzung von Open Data Informationen und Anwendungen durch die Stadt Leipzig. Dieses wird dem Stadtrat im vierten Quartal 2013 vorgelegt.

Im Verwaltungsstandpunkt vom 08.01.2013 zu einer früheren Vorlage hieß es noch: “Der Oberbürgermeister legt dem Stadtrat zum 30.06.2013 einen Bericht zur Umsetzung der IT-/E-Government-Strategie 2011 bis 2015 vor. Dieser beinhaltet auch die Bewertung der Studie der VITAKO „Positivliste elektronische Prozesse – Umsetzungsmöglichkeiten von E-Governmentprozessen“ aus kommunaler Sicht.

Siehe auch den Beitrag “Projekt Gläsernes Rathaus: Leipzig wartet sehnsüchtig auf den Open-Government-Prototypen des BMI” von Ralf Julke in l-iz.de vom 05.02.2013.

Hans-Gert Gräbe, 30.10.2013

 

Seminar am 16. Mai 2013

16.05.2013 Keine Kommentare

  • Zeit und Ort: 16. Mai 2013, 17:30 Uhr im Raum P-801, Paulinum, Augustusplatz
  • Thema: Ein WordPress-Plugin zur Einbindung von RDF-Daten

Ankündigung: Johannes Frey stellt ein WordPress-Plugin zur Einbindung von RDF-Daten vor, das im SWT-Praktikum 2011 prototypisch entwickelt und im Rahmen seiner Bachelorarbeit weiter verbessert wurde. Das Plugin bestitzt 3 Hauptkomponenten:

  • Eine Import und Update Schnittstelle, über die man RDF-Informationen in einen Blogeintrag als Shortcode einfügen und verändern kann.
  • Das Plugin ermöglicht das Editeren von RDF Daten und es publiziert die Daten als RDF und LinkedData.
  • Über ein einfaches Template System lassen sich zu einem Blogeintrag zusätzliche Informationen aus einem semantischen Triple Store holen und anzeigen.

Das Plugin ist beim Klappstuhlklub eingespielt und aktiviert: http://www.klappstuhlclub.de/wp/